Vorstand

 

Der neue Vorstand des Bezirksjugendring, so wie er auf der VV im Herbst 2025 gewählt wurde.

Neuer Vorstand von links: Claus Piesch, Jakob Stadler, Bernd Rohrbach, Michaela Regele, Dominic Greska, Katrin Degenhart, Tim Sedlmair

Nach den Neuwahlen am 22. November 2025 auf der Herbstvollversammlung am Petersberg, stehen die neuen Vorstandsmitglieder fest.

Zum Schluss der Wahlen gab es noch eine beim Bezirksjugendring selten genutzte Ehrung:

Oğuz Taşdelen wurde als Einzelpersönlichkeit vorgeschlagen und berufen. Er wird von nun an dem Vorstand beratend und unterstützend zur Seite stehen, jedoch ohne Stimmrecht. Oğuz war die letzten Jahre Vorsitzender des Bezirksjugendring.

Die Wahlen finden alle 2 Jahre statt.

Dürfen wir vorstellen?

 

Portraitfoto von Michaela Regele.

Vorsitzende: Michaela Regele (Bayerische Sportjugend)

Michaela Regele wurde 1983 in eine Sportfamilie geboren: Leichtathletik im Verein war für ihre Verwandten ein Lebenselixier. Und so wuchs auch Michaela schnell ins Ehrenamt hinein, mitsamt den ersten Posten als Pressewartin und Jugendsprecherin. Ihr Jugendarbeits-Engagement hat sie Schritt für Schritt ausgebaut: auf Kreis- und Bezirksebene in ihrem Heimatbezirk Schwaben und einige Jahre auf Landesebene. Dank Studium der Politikwissenschaft und Job bei einer parteinahen politischen Stiftung ist Michaelas Lebensmittelpunkt mittlerweile in München. Ihr Engagement für die Jugendarbeit setzt sie fort: im Vorstand des Bezirksjugendrings und im Vorstand der Sportjugend Oberbayern. Die Strukturen und Prozesse im für sie neuen Bezirk zu verstehen, findet sie spannend. Aus vermeintlich trockenen Dingen wie Haushaltsberatungen und Budget-Verhandlungen auf kommunaler Ebene hat Michaela viel Knowhow mitgenommen, das ihr auch beruflich nützt. Privat ist Michaela oft gerade auf dem Sprung ins nächste Reise-Abenteuer – sie will es schaffen, jedes Land der Erde zu sehen – oder man trifft sie auf Sportveranstaltungen. Bei Leichtathletik-Wettbewerben ist sie regelmäßig als Stadionsprecherin aktiv. „Man hört mich meistens, bevor man mich sieht“ – diesen Satz benutzt Michaela nicht nur für ihr sportliches Hobby, sondern auch augenzwinkernd, um sich selbst zu beschreiben.

E-Mail: michaela.regele@jugend-oberbayern.de

Stellvertretender Vorsitzender:

Bernd Rohrbach (evangelische Jugend)

Bernd Rohrbach, Jahrgang 1976, wollte eigentlich Ingenieur werden. Das wurde er aber nicht – zum Glück! Mit viel Engagement war er immer schon als Ehrenamtlicher tätig und so hat es sich ergeben, dass er auf Umwegen bei der Jugendarbeit gelandet ist. Nun ist er nämlich Diakon im Dekanat Traunstein und hauptberuflich bei der evangelischen Jugend für Jugendarbeit zuständig. Begonnen hat Bernd seinen Weg dorthin im Dekanat Rosenheim und der Kirchengemeinde Ebersberg. Danach war er lange Zeit im „fränkischen Exil“ und hat unterschiedliche Stärken des Jugendverbandes innerhalb von Bayern kennengelernt. Jetzt ist er wieder zurück im schönen Traunstein, dessen Stärke der dortigen evangelischen Jugend durch ein politisches Bewusstsein gekennzeichnet ist. Für den Familienvater ist Jugendarbeit nie nur Bespaßung und Freizeitangebote, sondern immer auch Vermittler von politischer Bildung und Engagement. Seine Aufgaben als Finanzausschussvorsitzender klingen für manche vielleicht trocken, für Bernd sind sie aber eine wichtige Basis und Servicearbeit, die er als Vertreter des Bezirksjugendrings gerne für Verbände leistet. Er will aber nicht nur in Sachen Finanzen Schnittstelle zur Politik sein, sondern auch Interessensvertreter im Sinne politischer Bildung. „Tritt ein für deines Herzens Meinung und fürchte nicht der Feinde Spott, bekämpfe mutig die Verneinung, so du den Glauben hast an Gott.“ – Ganz nach diesen Zeilen aus Theodor Fontanes Gedicht steht Bernd zur Jugendarbeit. Sie ist seine Herzensangelegenheit, für die es sich zu kämpfen lohnt.

E-Mail: bernd.rohrbach@jugend-oberbayern.de

 

Weitere Vorstandsmitglieder:

Katrin Degenhart (freie Persönlichkeit)

Katrin Degenhart, Jahrgang 1981, engagiert sich zwar verbandsunabhängig im Vorstand – eigentlich ist sie aber Wasserwachtlerin – und das schon seit ihrem neunten Lebensjahr. So lernte die Oberfränkin schon in frühen Jahren Erste Hilfe und Wichtiges für ein gutes Miteinander. Später hat sie selbst in der Jugendarbeit diese Werte vermittelt und dazu beigetragen, dass Jungs und Mädels gegenseitige Rücksichtnahme und ein gesundes Gefahrenbewusstsein entwickeln und wissen, wie sie in schwierigen Situationen reagieren müssen. Dazu passte auch, dass Katrin eine Ausbildung zur Erzieherin machte. Ihr Engagement war aber nicht nur pädagogisch, sie übernahm bald auch Verantwortung als Jugendleiterin auf Kreisebene. Als sie nach Oberbayern umzog, hat sie nicht nur wieder eine Heimat bei der Wasserwacht gefunden, sondern auch beim Jugendrotkreuz. Heute wohnt sie in Geretsried. Die Aktion „Drei Tage Zeit für Helden“ brachte die Ehrenamtliche erstmals in Kontakt mit dem Kreisjugendring Weilheim. Seit 2008 engagierte sie sich dort im Vorstand und hatte schließlich für sechs Jahre den Vorsitz inne. Ihr Heimatverband, das Rote Kreuz, begleitete Katrin aber ebenfalls weiter: Inzwischen arbeitet sie dort hauptberuflich als Fachbereichsleitung Bildung für den Bereich Erste Hilfe und als Beauftragte Schulsanitätsdienst. Das Engagement im Vorstand des Bezirksjugendrings bietet ihr nun die Möglichkeit, sich weiterhin für die Jugendarbeit einzusetzen. Sie will die Kreis- und Stadtjugendringe in Oberbayern bestmöglich unterstützen und dazu beitragen, dass wichtige Infos zu Fördermitteln oder Aktionen bei den Jugendarbeitsverbänden an der Basis ankommen.

E-Mail: katrin.degenhart@jugend-oberbayern.de

Tim Sedlmaier (Kreisjugendring Garmisch-Partenkirchen)

Tim Sedlmaier (Jahrgang 2005) engagiert sich seit seinem 15. Lebensjahr leidenschaftlich für Kinder und Jugendliche – und das mit beeindruckender Energie. Schon früh übernahm er Verantwortung als Jugendleiter, mittlerweile ist er im Vorstand des Kreisjugendrings Garmisch-Partenkirchen aktiv und vertritt diesen auch im Jugendhilfeausschuss. Darüber hinaus ist Tim Vorsitzender im Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen in der Region Oberbayern.

Sein ehrenamtliches Engagement begann in der Kinder- und Jugendvertretung Murnau – von dort führte sein Weg Schritt für Schritt weiter in die Jugendverbandsarbeit. Für Tim ist das Ehrenamt „etwas Kleines, das Großes bewirken kann“. Diese Überzeugung spürt man – besonders, wenn er über seine Motivation spricht: gemeinsam anpacken, Verantwortung übernehmen und konkrete Veränderungen möglich machen.

Seit 2024 studiert Tim Lehramt in München. Auch privat ist er vielseitig interessiert: Er spielt gerne Badminton, zeichnet und liest viel. Im Bezirksjugendring Vorstand versteht er sich vor allem als Vernetzer. Er möchte Jugendringe und Verbände in ihrer Arbeit unterstützen und Verbindungen schaffen – regional wie auch überregional.

Sein Ziel: junge Menschen zu stärken und ihnen eine Stimme zu geben – mit Engagement, Begeisterung und einem klaren Blick für das, was gemeinsam möglich ist.

E-Mail: tim.sedlmaier@jugend-oberbayern.de

Claus Piesch (Kreisjugendring Starnberg)

Claus Piesch, Jahrgang 1969, ist Soldat in Pöcking – und jemand, der lieber anpackt als nur zuzuschauen. Sein persönliches Credo bringt er schlicht auf den Punkt: nicht nur konsumieren, sondern mitmachen.

Neben Beruf und Familie engagiert er sich seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft ehrenamtlich, vor allem in der Jugendarbeit. Schon mit 15 Jahren fand er im Schützenverein in Oberammergau seinen Einstieg, aus dem schnell mehr wurde: Verantwortung übernehmen, unterstützen, begleiten.

Dieses Engagement zog sich durch viele Stationen seines Lebens – von der Schützenjugend über Leichtathletik bis hin zum American Football, wo er nicht nur spielte, sondern auch als Jugendtrainer und Schiedsrichter aktiv war. Heute bringt Claus seine Erfahrung als Gemeinderat sowie als Vorsitzender des Kreisjugendrings Starnberg ein und ist zudem im Vorstand des Bezirksjugendrings aktiv. Auch die Schützenjugend liegt ihm weiterhin am Herzen.

Sein Antrieb ist klar: gute Rahmenbedingungen für Jugendarbeit sichern und verbessern – mit ausreichend Ressourcen, Räumen und echtem Minderheitenschutz. Dabei ist ihm besonders wichtig, die Interessen junger Menschen konsequent in den Mittelpunkt zu stellen. Als Vertreter der Stimme der Jugend dürfe man ruhig älter werden – sollte aber jung im Denken bleiben.

Für Claus bedeutet Jugendarbeit, zu unterstützen, ohne zu bevormunden: als Wegbereiter und Begleiter.

E-Mail: claus.piesch@jugend-oberbayern.de

Jakob Stadler (BDKJ)

Jakob Stadler ist Jahrgang 2001 und lebt Jugendarbeit mit voller Überzeugung – ehrenamtlich wie beruflich. Seit September ist er hauptamtlicher Vorsitzender des BDKJ München und Freising und damit Vertreter der katholischen Jugend in der gesamten Diözese. Was für andere ein Engagement nebenbei ist, ist für Jakob echtes Herzensanliegen: Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Seine Wurzeln liegen in der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Landkreis Ebersberg. Dort hat er schon früh erlebt, wie wertvoll Gemeinschaft, Mitgestaltung und Verantwortung sein können – bei Müllsammelaktionen, Kinderfasching oder gemeinsamen Ausflügen. Über verschiedene Ebenen hinweg führte ihn sein Weg bis in den Diözesanvorstand und schließlich in den Dachverband.

Jakob treibt der Wunsch an, mit Sinn zu arbeiten und jungen Menschen Räume zu eröffnen, in denen sie sich einbringen und entfalten können. Für ihn ist Jugend nicht nur Zukunft, sondern vor allem Gegenwart, die aktiv gestaltet werden will. Besonders wichtig sind ihm Vielfalt, Jugendpartizipation und eine starke Vernetzung zwischen Jugendringen und Jugendverbänden unterschiedlichster Ausrichtung.

Dabei ist für Jakob eines zentral: Nahbarkeit. Auch auf höheren Ebenen möchte er ansprechbar bleiben und junge Menschen ermutigen, selbst anzupacken und Verantwortung zu übernehmen. Genau das macht sein Engagement aus – bodenständig, wertorientiert und voller Begeisterung für junge Menschen.

E-Mail: jakob.stadler@jugend-oberbayern.de

Dominic Greska (Gewerkschafsbund im DGB)

Dominic Greska (Jahrgang 2006) engagiert sich mit Herzblut für junge Menschen und eine starke Jugendarbeit. Aktuell absolviert er eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten. Zuvor war er als Verwaltungsfachangestellter auf kommunaler Ebene in Kolbermoor tätig und sammelte dort wertvolle Einblicke in die Arbeit einer Behörde.

Sein ehrenamtlicher Weg begann früh: Schon als Kind begleitete er seinen Vater zu gewerkschaftlichen Veranstaltungen – der 1. Mai gehört für ihn seit jeher fest dazu. Auch politisch wurde er früh eingebunden, unter anderem durch die Teilnahme an einer Jahreshauptversammlung, die den Startschuss für sein eigenes Engagement setzte. Über den DGB und später ver.di fand er seinen festen Platz in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit.

Im Bezirksjugendring-Vorstand möchte sich Dominic besonders für die Stärkung der Vereine und Verbände einsetzen sowie politische Bildung und Wahlbeteiligung fördern. Sein Motto: „Nicht lang fackeln, arbeiten.“ Er versteht sich als jemand, der weniger große Reden schwingt, sondern lieber anpackt und Dinge umsetzt.

In seiner Freizeit unterstützt er Musiker in ihren Communitys, verbringt Zeit mit Freunden und ist gerne draußen unterwegs. Wichtig ist ihm vor allem eines: Jugendarbeit verdient Rückhalt und Anerkennung – sie sollte gestärkt und nicht schlechtgeredet werden.

E-Mail: dominic.greska@jugend-oberbayern.de