Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft

Projektstelle endet

Schweren Herzens musste sich der Bezirksjugendring Ende des Jahres 2024 von der Fachstelle Ju&Mi (Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft) verabschieden.

Trotz der wertvollen Arbeit in den letzten 5 Jahren wird das Förderprogramm beim BJR leider nicht fortgeführt, sodass die Projektstelle zum Ende des Jahres auslief.

Unerfreulicherweise blieben die Anstrengungen aller Beteiligten die Stelle weiter fortzuführen, bisher vergeblich.

 

Wie geht es nun weiter?

Auf der Vollversammlung im Herbst 2024 wurde der Bezirksjugendring durch den dort gefassten Beschluss aufgefordert, sich um die Fortsetzung des Projekts weiterhin zu kümmern, damit die großartige Arbeit der Fachstelle fortgeführt werden kann.

Und genau dies wird der Bezirksjugendring tun. Die Themen sind immer noch genauso wichtig und präsent. Deshalb soll es weiterhin Engagement im Rahmen der Möglichkeiten und Ressourcen geben. Die Beziehungen zu den Kooperationspartner*innen und Referent*innen sollen gepflegt werden.

Drei geballte Fäuste werden in die Höhe gestreckt.

Die Fachstelle setzte sich dafür ein, mehr über Migrationsgesellschaft, Migrationspädagogik und rassismus- und diskriminierungskritische Pädagogik zu erfahren. Sie arbeitete daran, dass sich alle Individuen in unserer Gesellschaft ihrer Mehrfachidentitäten bewusst sind.

Sie unterstützte junge Menschen mit Migrationsbiographien. Begegnung von vielfältig engagierten, jungen Menschen in unserer Gesellschaft wurden gefördert. Die Entwicklung von Empathie, Ambiguitätstoleranz, Reflexionsfähigkeit und Selbstpositionierung wurde unterstützt.

Mehr Infos zum Thema Migrationsgesellschaft:

Förderbereich Demokratiebildung existiert weiterhin!

Die Förderung soll außerschulische Demokratiebildung ermöglichen. Konzepte, Projekte und Maßnahmen zur Gestaltung der Migrationsgesellschaft sind gefragt!

Hier geht’s zum Förderbereich

Aufgaben der Fachstelle waren:

  • Anlauf- und Begegnungsstelle für alle Engagierten in der Migrationsgesellschaft
  • Geschützter Ort für vulnerable Gruppen oder Menschen mit marginalisierten Perspektiven
  • Beratung & Begleitung von migrationspädagogischen Entwicklungsprozessen
  • Beratung & Begleitung von Vereinen von jungen Menschen mit Migrationshintergrund (VJM)
  • Fachinformationen für die Praxis
  • Qualifizierungs- und Bildungsangebote mit Kooperationspartner*innen vor Ort

 

Veranstaltungen/Projekte waren:

  • BIPoC Safer Spaces: geschützte Räume für Black, Indigenous and People of Color
  • kulturelle Events zum Thema Kunst & Antirassismus
  • WORD UP! Rap & Poetry gegen Rassismus und Diskriminierung

Für Vorträge, Workshops und andere Veranstaltungen zu den Themen rassismuskritische Jugendarbeit, BIPoC, Empowerment und vieles mehr, gibt es Kontakte zu möglichen Referent*innen.

Für Fragen und Kontakte melde dich gerne bei:

Caro Eberl (Fachbereich Jugendkultur, Fachstelle für Inklusion)
Telefon: 089. 54 70 84 30

Mobil: 0176 48 99 44 85
caro.eberl@jugend-oberbayern.de

Die Fachstelle war Teil des Aktionsprogramms “Ju&Mi – Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft des BJR” gemeinsam mit mit sechs weiteren Fachstellen in Bayern.

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